Seit 25 Jahren in islamischen Ländern aktiv:
Islamkenner und Leiter von „Shelter Now Germany“ spricht über seine Erfahrungen in Afghanistan und Pakistan
EMDEN (Jesus-Zentrum) - Das Spannungsfeld zwischen Islam und Christentum wird in unseren Tagen vielfach von den Medien beleuchtet. Am 3. und 4. März gibt es in Emden die Gelegenheit, einen Bericht aus der Praxis zu hören, von einem Mann, der sich seit fast 25 Jahren persönlich in moslemischen Ländern engagiert: Udo Stolte, Vorsitzender der Organisation „Shelter Now Gemany e.V. “, die seit 1983 in Afghanistan sowie auch in Pakistan aktive Hilfe unter den Ärmsten leitet. Zahlreiche Einsätze in den genannten Ländern ließen Udo Stolte tiefen Einblick in den Islam und die Menschen, die dahinter stehen, gewinnen.
Die Organisation ging im Jahr 2001 durch die Schlagzeilen, als acht Shelter Now-Mitarbeiter unter der Herrschaft des Taliban-Regimes verhaftet und wochenlang als Geiseln festgehalten wurden. Als einzige ausländische Organisation war Shelter Now in dem von der Machtübernahme der Taliban gebeutelten Land geblieben.
Shelter Germany e.V. ist ein internationales Hilfswerk mit Hauptsitz in Deutschland. Die Organisation entstand in den 80er Jahren, als die bodenlose Not afghanischer Kriegsflüchtlinge an der pakistanischen Grenze eine Gruppe engagierter Christen dazu bewog, ein Hilfswerk zu gründen. Die Gründer verstehen ihr Christentum als gelebte Nächstenliebe, die den Ärmsten Essen, Trinken und Obdach gibt.
Zu dem Vortrag von Udo Stolte am 3..3. im Jesus-Zentrum Emden, Dithmarscher Strasse 26, ist jedermann herzlich eingeladen. Beginn ist 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Am 4. März spricht Udo Stolte im Sonntagsgottesdienst des Jesus-Zentrums, der um 10:00 Uhr beginnt.